Karies, Loch im Zahn - Zahnarzt-Tipps & Antworten

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Karies



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Verwandete Themen zu Karies


Die am meisten gelesenen Antworten zum Thema: Karies

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Zahnärzte
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Kind 5 Jahre hat im Zwischenraum der Backenzähne leichte Karies! Trotz regelmässige Zähneputzen

Patientenfrage gestellt: vor 8 Stunden letzte Antwort: vor 7 Stunden
Hallo zusammen, war heute mit den Kindern (2 und 5 Jahre alt) beim Kinderzahnarzt wegen ganz normale Vorsorge Untersuchung wie ich 2 mal in Jahr mit meine Tochter immer gemacht habe.. Erst war nichts...

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sagen Sie das bitte nicht so zu Ihrem Kind (das arme Mädchen), gehen Sie ganz u...
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Dr. Dirk Haubold

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Zahnarzt
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Karies Behandlung

Patientenfrage gestellt: vor 2 Tagen letzte Antwort: vor 2 Tagen
Liebes Experten Team, habe gerade vor 3 std eine karies behandlung hinter mir. es lief alles Gott sei dank problemlos. die betäubung lässt langsam wieder nach und meine frage wäre ob ich jetzt bei...

letzte Antwort:
...die, zu denen Sie ZUzahlen müssen;-)...
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Sandra Müller-Angstzahnärztin-München

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Karies unter Narkose behandeln?

Patientenfrage gestellt: vor 5 Tagen letzte Antwort: vor 5 Tagen
Hallo, mein Sohn ist 4 Jahre. Neulich klagte er beim Kauen über Zahnschmerzen. Mit Taschenlampe und Mundspiegel hatten wir den Verursacher schnell ausfindig gemacht. Allerdings war das Ergebnis nicht...

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Praxis Carmen K. Emmerich

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Karies und Keimzahlsenkung

Ein Fachartikel von Dr. Bigdon Alice aus Hamburg


Karies ist eine nicht wegzudiskutierende Erkrankung.Wie entsteht aber diese Krankheit?
Der amerikanische Wissenschaftler Willoughby D.Miller stellte Ende des 19 Jahrhunderts eine bis Heute gültige Theorie auf wonach Bakterien der Mundflora(die Gesamtheit aller Keime die im Mundraum zu finden sind) Kohlenhydrate (Zucker) zu Säuren abbauen,,die ihrerseits den Zahnschmelz entkalken,(auflösen)
Eine engmaschige frühzeitige Diagnose möglicher Initialläsionen ist unumgänglich.Dazu hat der Zahnarzt eine Vielzahl von Hilfsmitteln zu Verfügung zB Kaltlicht den Laser und natürlich die Augen.
Das Kariesrisiko kann durch spezielle Speichertests,Bestimmungen der Pufferkapazität des Speichels oder durch mikrobiologische Tests durch die ,die Zahlen von Laktobazillen und Mutans-Streptokokken bestimmt werden.
Es wäre natürlich ratsam den Zuckerkonsum zu reduzieren,aber wie jeder weiss ist das sehr schwer durchsetzbar.
Vorsorgemassnahmen wie die profesionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt,2xpro Jahr,Fluoridierungsmaßnahmen und eine effektive
Mundhygiene sind hier an erster Stelle zu nennen.
Bei Risikopatienten ist es durchaus sinnvoll ,
auch direkt gegen die Zahnkeime vorzugehen,
Patienten die als Risikopatienten eigestuft werden
haben oft erhöhte Mengen dieser Keime im Speichel.
Dies kann von einer eigeschränkten Mundhygiene,wegen eines eingeschränkten Speichelflusses,oder Patienten mit einer bestimmten Medikation herrühren.
Präparate die chlorhexidin beinhalten,sind hier das Mittel der Wahl.
Ihr Zahnarzt kann Ihnen sicherlich das richtige Präparat und die richtigen Hygiene Massnahmen zur Vermeidung von kariösen Defekten nennen

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Kariesbefall, Wurzelbehandlung, Füllung

Patientenfrage gestellt: vor 5 Tagen letzte Antwort: vor 5 Tagen
Habe an einem Zahn Kariesbefall, der Zahnarzt meinte nach einem Kühltest, dass wohl eine Wurzelbehandlung fällig ist. Das Problem, es sind vor und hinter dem Zahn keine Zähne und dass ich das selbe...

letzte Antwort:
Diese Qualität lass ich mir gerne zeigen und mich davon überzeugen, dass ich d...
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Zahnärzte
163 gelesen

vollnarkose bei Karies an Milchzaehnen

Patientenfrage gestellt: vor 3 Wochen letzte Antwort: vor 2 Wochen
Hallo,mein Enkel vier Jahre hat laut Mama zwei kleine Loechlein in den hinteren Zähnen oben rechts,sie war bei einem Zahnarzt,der sie an einen Kieferchirurgen verwies,dieser will unter Vollnarkose be...

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Hallo Danke für die Antwort,an Mundhygiene und zuviel Süßem liegt es nicht,wi...
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Zahnärzte
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Fortgeschrittene Karies im Weißheitszahn - Extraktion einzige Option?

Patientenfrage gestellt: vor 3 Wochen letzte Antwort: vor 3 Wochen
Hallo, seit ca. einer Woche habe ich stark schwankende Schmerzen im letzten unteren Backenzahn, bei mir ein Weißheitszahn. Im Spiegel konnte ich gestern einen ca. 2-3mm großen schwarzen Fleck bzw. ...

letzte Antwort:
Hallo, soweit klingt die Aussage Ihres Zahnarztes schlüssig, ob der Zahn wirkli...
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topDentis Cologne - Armin Safavi-nab Angstzahnarzt Köln

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155 gelesen

Karies

Patientenfrage gestellt: vor 4 Wochen letzte Antwort: vor 4 Wochen
Liebe Zahnärzte Team, wenn einen Zahnarzt Karies in einem Zahn findet, kann er ohne Röntgebilder abschätzen ob eine Wurzelbehandlung notwendig ist, solange keine Schmerzen vorhanden sind? Oder sie...

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Sowohl als auch: manchemal sieht man den Zerstörungsgrad eines Zahns und mit Er...
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Praxis Carmen K. Emmerich

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Karies Behandlung

Patientenfrage gestellt: vor 1 Monat letzte Antwort: vor 1 Monat
Liebe ZahnärtzInnen, ich war heute, zum ersten mal nach 5 Jahren, wieder beim Zahnarzt. Ich hatte keine Schmerzen. Da ich Angstpatient bin, war dieser erste Termin nur ein Beratungstermin: es wurde ...

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hallo, machen Sie sich keine sorgen und vertrauen Sie der aussage Ihres zahnarz...
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Zahnärzte-Team für Ästhetische Zahnmedizin, Ulrich Waller und Elisabeth M. Sommer - Angstzahnärzte München Innenstadt

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Schmerzen nach Kariesbehandlung

Patientenfrage gestellt: vor 1 Monat letzte Antwort: vor 1 Monat
Guten Tag Ich war vor 3 tagen beim Zahnarzt, da ich Schmerzen aufgrund eines Loch hatte. Ich dachte ich müsste eine Wurzelbehandlung machen, aber der Zahnarzt meinte er macht zuerst ein "Pflaster" ü...

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Da ist Geduld angesagt! Wenn es schlimmer wird (pochende, nächtliche Schmerzen)...
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Praxis Carmen K. Emmerich

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Nuckelflaschen karies bei meinem 2 Jährigen Sohn!

Patientenfrage gestellt: vor 1 Monat letzte Antwort: vor 1 Monat
Hallo, mein Sohn hatte eine schlimme Erkältung die mit Antibiotika behandelt werden musste und dazu kam noch das es einen schlimmen Soor hatte der ebenfalls mirt einer Zähen Paste behandelt wurde! I...

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Praxis Carmen K. Emmerich

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karies beim kind

Patientenfrage gestellt: vor 2 Monaten letzte Antwort: vor 1 Monat
hallo also mein sohn 3 jahre alt hat karies im hinteren unteren Backenzahn. er lässt es überhaupt nicht beim zah narzt machen er hat tierische angst davor!!!ich weiss nicht was ich tun soll, soll ic...

letzte Antwort:
Gehen Sie zu einem spezialisierten Kinderzahnarzt, bereiten Sie das kind nicht a...
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Dr. Wolfgang Riedling - Zahnarzt und Zahntechniker

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Weisheitszahn kleine Karies

Patientenfrage gestellt: vor 2 Monaten letzte Antwort: vor 1 Monat
Sollte ein Weisheitszahn, bei dem Karies beginnt (zu 2%) gezogen werden? Er ist normal aus dem Zahnfleisch herausgewachsen und steht neben den anderen Zähnen. Mein Zahnarzt möchte mir eine ganz klei...

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Der Gegenspieler wurde schon vor Jahren gezogen, da er verlagert war....
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Weisheitszähne mit Karies, sofort raus?

Patientenfrage gestellt: vor 2 Monaten letzte Antwort: vor 2 Monaten
Hallo, vor einem Jahr war ich beim Zahnarzt. Er meinte, dass die beiden unteren Weisheitszähne raussollten, weil eine Brücke wohl keinen Sinn machen würde (die oberen sind schon raus). Vor einem ha...

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Keine Ursache und noch ein schönes "Rest-"Wochenende...
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Praxis Dr. Berthold und Gerald Zähringer

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Kariesbehandlung am oberen Weisheitszahn danach Schmerzen am unteren Weisheitszahn

Patientenfrage gestellt: vor 2 Monaten letzte Antwort: vor 2 Wochen
Ich habe vor 10 Tagen an beiden Weisheitszähnen oben ein Loch flicken lassen. Links war der Kariesbefall tiefer als rechts. Alles ging relativ gut. Nach 2 Tagen hatte ich ziemlich heftige Schmerzen b...

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Die Ausstrahlung kann gut sein, aber ebenfalls eine Wudinfektion. Gehen Sie bitt...
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Dr. Beatrix Lenz, Ästhetische Zahnmedizin u. Laserbeh. - Dr. Beatrix Lenz - Angstzahnärztin

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Behandlung (Karies, Weisheitszahn leicht sichtbar)

Patientenfrage gestellt: vor 2 Monaten letzte Antwort: vor 2 Monaten
Hallo ich habe einen Weisheitszahn der jetzt etwas aus dem Zahnfleisch hervor kuckt und ab und zu schmerzen verursacht, nun wollte ich mal fragen ob man auch eine wurzel behandlung mit einer OP mache...

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Bei der o.g. kostenlosen OP handelt es sich um die Extraktion unter örtlicher B...
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ZAHNARZT PRAXIS Hamburg Innenstadt, City Z-24 Spezialisten

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Karies - Erkrankung der Zahnhartgewebes Nr. 1

Der Begriff Karies (lat. caries “Morschsein” und “Fäulnis”) bezeichnet eine Erkrankung der Zahnhartgewebe Zahnschmelz und Dentin. Es handelt sich um eine Zahnerkrankung, die durch eine mikrobielle Zerstörung der Zahnsubstanz bzw. äußeren Einflüssen gekennzeichnet ist. Karies zählt zu den häufigsten und am weitesten verbreiteten Infektionskrankheiten in Deutschland und weiteren westlichen Industrieländern und ist somit eine typische Zivlisationskrankheit. Generell ist davon auszugehen, dass bei steigendem Wohlstand und den damit einhergehenden Ernährungsgewohnheiten eine starke Zunahme an Karieserkrankungen festzustellen ist. Nicht zuletzt, da sich die Weitergabe von Keimen kaum vermeiden lässt. Fast jeder Mensch ist im Laufe seines Lebens mindestens einmal davon betroffen. Jedoch ist in den vergangenen Jahren in Deutschland durch erfolgreiche Maßnahmen der Kariesprophylaxe ein Rückgang des Kariesbefalls zu verzeichnen gewesen.
Dabei blickt die Zahnmedizin auf eine sehr lange Entwicklung zurück, wenn man bedenkt, dass der faule Zahn so alt ist wie die Menschheit an sich. Es sei zu erwähnen, dass Karies innerhalb der vergangenen 10.000 Jahre von einer völlig unbedeutenden Krankheit zu einer der verbreitetsten Kranken der Menschheit wurde, von der fast 99% betroffen sind.

Durch die tägliche Nahrungsaufnahme, Baketien in der Mundhöhle sowie mangelnder Zahnhygiene setzen wir uns vielfältigen Gefahren aus, die den Zahnschmelz schädigen. Die Ursachen sind äußerst vielfältig und reichen u. a. von einer genetischen Veranlagung, Mangelernährung, zuckerhaltigen Ernährung, Calcium- und Fluoridmangel bis hin über unzureichender Zahnhygiene.

Verursacher von Karies: Milchsäurebakterien und Plaque

Verursacht wird Karies durch Bakterien sog. Milchsäurebakterien, vor allem Streptococcus mutans. Es befinden sich bis zu weit über 300 Arten von Bakterien zu jeder Zeit in der Mundhöhle, die nahezu fast immer unschädlich sind, bis auf Streptococcus mutans. Es ist davon auszugehen, dass so gut wie alle Menschen Kariesbakterien im Mund haben. Natürlich spielt hier die Zahnhygiene eine ganz entscheidende Rolle. Vor allem Streptococcus mutans sind auf Zuckerkomsum angewiesen. Hierbei bilden die Bakterien eine klebrige Struktur auf enzymatischem Weg, die aus den Kohlenhydraten der Nahrung unlösliche Verbindungen entstehen lässt, die sich auf der Zahnoberfläche ablagern. Diese Ablagerungen nennt man Plaque. Plaque ist eine weiche, unterschiedlich dicke Schicht, die sich aus Bakterien, deren Produkten und Speichelkomponenten zusammensetzt. Diese so entstandene Säure zerstört die Kristallstruktur des Hydroxylapatits, aus dem der Zahnschmelz besteht. Insbesondere greift es das Hydroxyl-Rückgrat des Kristalls an und löst es heraus. Dadurch bricht nach und nach der ganze Kristall zusammen und die Karies hat begonnen. Je mehr Zucker die Bakterien bekommen und je länger er im Mund bleibt, desto mehr Karies entsteht. Plaque bildet sich zudem besonders stark an den sogenanten Fissuren "Zahnrillen" und am Zahnfleischrand. Sie tritt vermehrt auf, wenn die Mundhygiene unzureichend ist. Dadurch entstehen zudem organische Säuren, die den pH-Wert im Mundraum absenken. Durch die Besiedlung mit Plaquebakterien kommt der Speichel somit nicht mehr an die Zähne heran und das führt letztlich dazu, dass somit die Reinigung sowie die Mineralisierung der Zahnoberfläche nicht mehr gewährleistet wird und demnach entfällt. Für die Zahnschmelzhärtung sowie die Mineralstoffaufnahme aus dem Speichel ist das jedoch unabdingbar.

So nimmt Karies ihre verschiedenen Stadien an:

Die Initialkaries zeigt sich mit meist klar sichtbaren weißen Flecken. Durch die Einlagerungen von Farbpigmenten, der Nahrungsaufnahme, werden diese Flecken im Zeitverlauf oft hell bis bräunlich. Begibt man sich in dieser frühzeitigen Phase zum Zahnarzt, kann die Remineralisierung des Zahns den Krankheitsprozess noch stoppen.

Bei der Dentinkaries wird das Zahnbein (Dentin) befallen. Erste Warnsymptome sind beginnende Zahnschmerzen. Da Dentin wesentlich weicher als Zahnchmelz ist, breitet sich die Karies unterhalb der Schmelz-Dentin-Grenze schnell in die Breite aus. Der Zahnschmelz an den Rändern des kariösen Defektes kann dann beim Kauen plötzlich wegbrechen. Meist wird erst zu diesem Zeitpunkt die Karies wahrgenommen.

Eine Caries profunda (tiefe Zahnkaries) liegt vor, wenn die Kariesläsion schon in über zwei Drittel der Dentinschicht in Richtung des Zahnmarkes (der Pulpa) vorgedrungen ist.

Bei der Caries penetrans (durchdringende Zahnfäule) hat der Defekt bereits durch das Dentin hindurch die Pulpa erreicht, so dass eine Verbindung zwischen Mundhöhle und Pulpencavum, dem Hohlraum zwischen Zahnkrone und Wurzel, entstanden ist.

Im Allgmeinen beschränkt sich die Behandlung kariöser Zähne weitgehend auf die Reparatur entstandener Schäden. Die nach dem Bohren, dem Entfernen befallener Teile der Zahnsubstanz zurückgebliebenen Löcher, werden mit einem plastischen Füllmaterial oder mit vorgefertigten Einlagen (Inlays) verschlossen. Wenn der Schaden schon zu groß geworden ist, wird eine Krone verwendet. Welche Füllung im Einzelfall die beste Wahl ist, sollte gemeinsam mit dem Zahnarzt besprochen werden.

Karies ist zwar sehr häufig, eine korrekt durchgeführte Prophylaxe kann diese Erkrankung der Zähne aber effektiv verhindern. Dazu gehören eine sorgfältige Zahnpflege (regelmäßiges Zähne putzen und Mundspülungen), Fluoridierung der Zähne, regelmäßige Zahnarztbesuche und eine zahngesunde Ernährung.

Ernährungsempfehlungen zur Kariesprophylaxe

Bei einer sog. zahngesunden Ernährung spielt das Ernährungsverhalten in den verschiedenen Altersgruppen eine jeweils unterschiedliche Rolle.

Kariesprophylaxe: Ernährung in der Schwangerschaft

Für den Aufbau einer gesunden Zahnsubstanz des Kindes, ist es unerlässlich, dass die Ernährung der werdenden Mutter alle wichtigen Nährstoffe in ausreichender Menge enthält.

Kariesprophylaxe: Ernährung im Säuglings- und Kindesalter

Nicht gestillte oder nur kurz gestillte Kinder weisen häufiger Karies auf als gestillte. Dies wird zurückgeführt auf den Zuckergehalt teiladaptierter Milchnahrungen. Auch Kunststoff-Schnullerflaschen sollten von vernünftigen Eltern nicht zum Dauergebrauch überlassen werden, da sie die Entstehung der Karies fördern, vor allem, wenn sie Milch, Saft, gesüßten Tee, oder ähnliches enthalten. Natürlich sollten Säuglingen und Kleinkindern vorwiegend ungesüßte Tees, stark verdünnte Fruchtsäfte oder stilles Wasser ins Fläschchen füllen und dieses dann dem Kind nur kurzfristig überlassen. Zur Beruhigung, kann vorübergehend ein Schnuller gegeben werden. Idealerweise sollte man mit Kleinkindern im Anschluss an Mahlzeiten die Zähne putzen.

Kariesprophylaxe: Kinder und Jugendliche

Vor allem Kinder und Jugendliche werden im besonderen Maße durch die Werbung in all ihren Variante und oft zudem durch das Gruppenverhalten stark beeinflusst und dadurch zur Nachahmung angeregt. In der Risikogruppe von 13-18jährigen sollte man daher besonders auf die zahngesunde Nahrungsaufnahme achten. Die Ernährung sollte möglichst vollwertig und abwechselungsreich sein, dann sind auch Süßigkeiten auch mal drin. Im Anschluss daran sollten die Zähne ordentlich gereinigt werden.

Kariesprophylaxe: Erwachsene

Nicht zuletzt sollten natürlich auch Erwachsene eine vollwertige und gesunde Nahrung zu sich nehmen, die alle Nährstoffe in ausreichender Menge aufweist. Dazu ist es oft auch ratsam, sich mit der eigenen Krankenkasse in Verbindung zu setzen.

Karies vorbeugen: Lokale Fluoridzufuhr

Fluoride können auch selbst auf die Zähne aufgetragen werden. Dies kann mit fluoridhaltiger Zahnpasta, einer Mundspülung, verschiedenen Geleesgemacht werden. Zudem sollte man seinen Zahnarzt konsultieren, um sich je nach Notwendigkeit einen speziellen Lack auftragen zu lassen. Zudem bewirkt gründliches Zähneputzen mit fluoridhaltiger Zahncreme eine deutliche Verringerung der Kariesanfälligkeit. Dies ergaben Untersuchungen an Schulkindern. Der Karieszuwachs konnte auf diesem Wege um 50% zurückgedrängt werden, da die Fluoride die Balance im Mund wieder in Richtung Remineralisation brachte.



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