Sorbitol

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Zahnarzt

Hallo, liebe Zahnexperten, mal eine etwas speziellere Frage: hebe schon des öfteren gelesen, das Sorbitol als Zucker-Ersatzstoff vom Körper (nach einer gewissen Zeit?)verstoffwechselt werden und deswegen prinzipiell als kariogen betrachtet werden könne. Stimmt das eigentlich? Wenn man sich die diversen Zahnpasten (auch die viel empfohlenen) so auf ihre Inhaltsstoffe hin anschaut, ist fast überall Sorbitol drin. Könnte also eine Zahnpasta theoretisch kariogen sein? Hilfe! Oder müßte man sie "essen", damit das passiert? (Als Kind habe ich allerdings meine Blendax mit Erdbeergeschmack mit Hingabe verspeist - ich lebe noch und habe kaum Karies, hätte aber gerne, das das so bleibt...) Danke für die Antwort(en) Grazia

Patientenfrage

Frage aus Zahnarzt Community München

gestellt vor 6 Monaten
letzte Antwort vor 6 Monaten
gelesen 272 mal

Antworten zu Sorbitol

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Dr. Stefan Klaas Zahnarzt im Kreis Böblingen



vor 6 Monaten

Guten Tag!
Sie haben es richtig erkannt. Und wenn Sie trotz "Blendi" bisher keine Karies entwickelt haben, wird es jetzt auch nicht geschehen. Zumindest nicht durch Zahnpasta...
Mit freundlichem Gruß aus Herrenberg
Dr. Stefan Klaas

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Sandra Müller-Angstzahnärztin-München



vor 6 Monaten

hallo!
sorbitol wird im körper in fructose umgewandelt. da die mundhöhle aber am anfang der verdauungskette steht, fehlen die enzyme die aus sorbitol fructose herstellen. also für die zähne kein kariogenes potential allerdings für die hüften u.U. "dramatisch". auch ich habe blendi geliebt und überlebt, obwohl zucker drin war. lecker was sie...:-)

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Vielen Dank für die einleuchtende Erklärung! Ich habe als Kind auch mal Seife probiert - wahrscheinlich hat das den Zucker neutralisiert. Vielleicht ging es Ihnen ähnlich...

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