Weisheitszahn - Entscheidungshilfe benötigt

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Zahnarzt

Hallo und guten Tag, ich wandte mich im April schon einmal an Sie. Es ging – und geht ja nun auch immer noch – um meinen retinierten und unten quer liegenden Weisheitszahn. Dieser sollte auf Grund einer Entzündung im Frühjahr entfernt werden. CT ergab, dass der Weisheitszahn im Nervenkanal liegt. Ich wurde über die Risiken aufgeklärt und mir wurde von meinem Zahnarzt gesagt, dass mein Fall sehr, sehr selten ist. Meine Angst war und ist natürlich entsprechend groß. So musste ich die für Frühjahr geplante OP absagen, weil ich vor Angst krank geworden bin und habe das Ganze auf den Herbst verschoben; der OP-Termin ist nun für Ende Oktober anvisiert. Nun habe ich auf eigene Kosten zusätzlich noch eine DVT machen lassen. Hierbei kam heraus, dass der Zahn nicht direkt im Nervenkanal, sondern knapp darüber liegt. Vorsichtshalber habe ich mir bei einer unabhängigen Patientenberatung noch eine zweite Meinung eingeholt, die für mich nun völlig Neues an den Tag brachte. Dort wurde mir gesagt, dass die damalige Entzündung durch den oberen Weisheitszahn, der durch den fehlenden Rückbiss so lang ist, ausgelöst wurde. Empfehlung dieses Arztes: erstmal den oberen Zahn entfernen lassen und dann abwarten. Über diese Empfehlung habe ich mich natürlich sehr gefreut. Doch bin ich mir nicht so sicher, ob es vielleicht besser wäre, gleich beide Zähne rauszunehmen, zumal dies dann unter Vollnarkose geschehen würde und dann endlich alles erledigt wäre (wenn es denn auch alles gut ginge!). Andererseits habe ich ja gerade vor diesem Zahn die größte Angst. Das Risiko einer Nervenschädigung ist ja wegen der Nähe zum Nerv immer noch gegeben ist. Da ich absolut nicht weiter weiß und ich mich in dieser Woche entscheiden muss, wäre ich Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir eine Entscheidungshilfe geben könnten. Vielleicht, wenn möglich, auch Ihre Einschätzung der Risiken. Zur besseren Beurteilung schicke ich Ihnen noch einige Ausschnitte der DVT-Aufnahmen. Herzlichen Dank im voraus. http://img521.imageshack.us/img521/5686/zahnansicht1.jpg http://img84.imageshack.us/img84/7028/zahnansicht2.jpg http://img214.imageshack.us/img214/6997/gebissansicht.jpg

Patientenfrage

gestellt vor 2 Jahren
letzte Antwort vor 2 Jahren
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Antworten zu Weisheitszahn - Entscheidungshilfe benötigt

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Tre Dento - Fachzahnarztpraxis Frankfurt



vor 2 Jahren

Hallo Martina, ich als Chirurg sehe das auf Ihren Bildern als absoluten Routineeingriff, da kommt man noch nicht einmal in die Nähe des Nervens, der Zahn wird weit oberhalb geteilt und dann aus dem Knochenfach gehebelt, dafür braucht man auch keine Vollnarkose, bitte stellen sie sich mal bei einem Chirurgen, der solche Eingriffe Tag täglich durchführt und auch Routine darin hat vor, nicht gegen den Kollegen, aber wenn wegen einem solchen Standardeingriff eine solche Panik verbreitet wird, dann wundert mich das schon sehr, vielleicht sollte man sich dann doch besser auf seine wirklichen beruflichen Stärken konzentrieren.

MfG

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Dr. Rainer Ostermaier, TTS Implantologie, Kieferorthopädie



vor 2 Jahren

Natürlich bleibt immer ein kleines Restrisiko.
Aber es gibt Weisheitszähne, deren Wurzel vom Nerv "umwickelt" ist.
Und das ist hier sicher nicht der Fall.

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Dr. Dirk Haubold



vor 2 Jahren

Hallo,
der obere Zahn sollte auf jeden Fall entfernt werden und der untere besser auch, obwohl man nicht sagen kann, ob die Beschwerden von diesem Zahn kamen, der Zahn davor könnte es auch gewesen sein. MfG

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Dr. Rainer Ostermaier, TTS Implantologie, Kieferorthopädie



vor 2 Jahren

Ja, der 7er scheint mr apikal nicht ganz koscher.

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