Schwangerschaftsprophylaxe

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Zahnarzt

Hallo, Meine Frau ist in der 16. Woche schwanger und wollte gerade einen Termin bei Ihrer Zahnärztin vereinbaren. Die Arzthelferin meinte, sie müsse hierbei gleichzeitig eine sog. Schwangerschaftsprophylaxe mit zwei Sitzungen durchführen (Zahnreinigung Taschenmessung, Beratung). Kosten würde es ca. 150€. Als Sie meinte, dass sie eigentlich nur eine Vorsorge-Untersuchung möchte, sagte Ihr die Zahnarzthelfering, dass die Schwangerschaftsprophylaxe aber notwendig sei. Ist dieses Vorgehen wirklich seriös? Und sind zwei Sitzungen für Prophylaxe-Behandlungen vor der Geburt nötig (1. Termin 22. April; Entbindung 21. August)? Vorab vielen Dank für Ihren Rat! Pierre Braun

Patientenfrage

gestellt vor 2 Jahren
letzte Antwort vor 2 Jahren
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Antworten zu Schwangerschaftsprophylaxe

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Sandra Müller-Angstzahnärztin-München



vor 2 Jahren

hallo herr braun! Ihre frau MUSS das nicht machen, ABER sie sollte!
die zahngesundheit eines kindes ( und natürlich auch die der mutter) beginnt bim mutterleib! das nennt die präprophylaxe! das wird wahrscheinlich eine zahnreinigung beinhalten und ist durchaus sinnvoll! auch Sie als vater sollten kurz vor der geburt eine professionelle zahnreinigung durchführen lassen, denn auch Sie übertragen bei jedem kuss Ihres kindes keime...
ob man es so am telefon kommuniziert mit einem MUSS, darüber lässt sich streiten, über die notwendigkeit eher nicht!

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Praxis für Zahngesundheit Gerlach



vor 2 Jahren

Hallo Herr Braun,

Schwangerschaftsprophylaxe ist schon sehr sinnvoll, um die Bakterienbelastung in der Mundhöhle möglichst gering zu halten, wegen der Hormomumstellung kann das Zahnfleisch während der Schwangerschaft Probleme machen.
Der Zeitpunkt wäre auch richtig (zwischen dem 3. und 6. Monat).
Ob dafür allerdings 2 Sitzungen notwendig sind, kann nur der Zahnarzt beurteilen.

Viele Grüsse, Ingo Gerlach

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Dr. Dirk Haubold



vor 2 Jahren

Hallo,
empfehlen würde ich es auf jeden Fall, aber die Art und Weise des "Empfehlens" finde ich schon etwas merkwürdig. MfG

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Dr. Alexander Hartmann



vor 2 Jahren

Inhaltlich, denke ich sind wir uns einig: die prophylaxe im rahmen einer schwnagerschaft ist medizinisch sinnvoll, auch die aufteilung in zwei termine zu unterschiedlichen zeitpunkten in der SS ist richtig und nach den empfehlungen zur primärpimärprophylaxe (den ausdruck habe ich gelernt) korrekt.
Ihnen das als MUSS zu "verkaufen" legt die vermutung nahe, dass jemand nicht auf seine überzeugungskraft auf einen gesunden menschenverstand alleine setzt, sondern auch seinen autorität mit in die waagschale werfen muss. diesen umstand müssen die selbst einer wertung unterziehen, sollte Sie aber in der entscheidung für medizinisch sinnvolle vorsorgeleistungen nicht beeinflussen.
viel glück in der SS und alles gUte mit dem nachwuchs - es wird eine aufregende zeit
mfg von einem noch frischen papa (15 monate)

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topDentis Cologne - Armin Safavi-nab Angstzahnarzt Köln



vor 2 Jahren

Hallo, ein muss ist es natürlich nicht, aber absolut empfehlenswert. mfg

http://www.zahnarzt-empfehlung.de/artikel/id/550

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Viel wichtiger für den Vater (und andere potentielle Überträger) wäre noch die PZR kurz vor dem ersten Zahndurchbruch, denn dann beginnt die heiße Phase im Kampf Zahn gegen Bakterien...

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Ergänzung des Patienten

Praxis für Zahngesundheit Gerlach



vor 2 Jahren

@ Prophylaxe

das unterschreibe ich auch.
Die Keimübertragung sollte unbedingt verhindert werden.

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Dr. Alexander Hartmann



vor 2 Jahren

@prophylaxe:
das stimmt, und natürlich halbjährlich in der folge - für ihn und das baby...
aber das wird wohl sicher bei einer der beratungen im rahmen der SS-prophylaxen besprochen...

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Dr.Kurpiers/ Dr.Pennekamp



vor 2 Jahren

Wichtig zu wissen ist das während der Schwangerschaft durch den höheren Östradiolspiegel die Entzündungsneigung gesteigert ist und eine Schangerschaftsgingivitis begünstigt wird und eine Parodontitis ein 7fach höheres Risiko einer Frühgeburt darstellt.

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Zahnärzte-Team für Ästhetische Zahnmedizin - Ulrich Waller



vor 2 Jahren

hallo,
ich kann mich dem gesagten eigentlich nur anschliessen und möchte nur noch auf die wichtigkeitauch auch des individuellen beratungsgespräches für schwangere hinweisen. nur ein beispiel: wie verhalte ich mich bei schwangerschaftserbrechen (extreme säureattacken für den zahnschmelz), welche zahnprophylaktischen hilfen sind ratsam??... usw.

ungeachtet des etwas ´holprigen´ stils der praxismitarbeiterin Ihres Zahnarztes hatte Sie mit dem anraten der prophylaxetermine sachlich in jedem fall recht.
alles gute für Sie und Ihre frau! ;-)

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