ApaCare-Produkte

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Zahnarzt

Was halten Zahnärzte von den Apacare-Produkten mit Nano-Hydroxalapatit zum Schutz und zur Remineralisation des Zahnschmelzes?

Patientenfrage

gestellt vor 2 Jahren
letzte Antwort vor 2 Jahren
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topDentis Cologne - Armin Safavi-nab Angstzahnarzt Köln



vor 2 Jahren

Hallo, ich halte das Produkt für sehr empfehlenswert. mfg

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Sandra Müller-Angstzahnärztin-München



vor 2 Jahren

von mir auch ein : empfehlenswert!

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Praxis Sebastian und Magdalena Stransky , Angst-Zahnärzte i

Dr. Dirk Haubold



vor 2 Jahren

Zahnärzte-Team für Ästhetische Zahnmedizin - Ulrich Waller



vor 2 Jahren

Empfehlenswert
(wie auch BioRepair)
MfG

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Dr. Dirk Haubold



vor 2 Jahren

lt. Herrn Hahn aber nicht zu vergleichen

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Praxis Sebastian und Magdalena Stransky , Angst-Zahnärzte i

Guten Tag! Man muss hier unterscheiden zwischen den einzelnen Produkten. ApaCare & Repair ist das richtige. Biorepair und die Apacare Zahnpaste enthalten Schleifkörper, die den Effekt der Nanopartikel sofort wieder zunichte machen.

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Ergänzung des Patienten

Dr. Dirk Haubold



vor 2 Jahren

der verkauft es (Cumdente)

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Zahnärzte-Team für Ästhetische Zahnmedizin - Ulrich Waller



vor 2 Jahren

Gibt es hierfür auch die wissenschaftliche Studie? Wäre interessant für uns.

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Zahnarzt JÖRG KOCH



vor 2 Jahren

Die bisherigen Antworten kann ich nicht unkommentiert stehenlassen.
Diese angesprochenen nano-HA -Produkte nützen nach dem derzeitigen Forschungsstand vor allem dem Hersteller sowie dem Händler!
Bestenfalls über die Zufuhr der in Produkten enthaltene Fluoride lassen sich vorhandene Hypersensibilitäten bei regelmässiger Anwendung verringern.
Aber ausreichende Fluoridkonzentrationen enthalten bereits die meisten handelsüblichen und "preiswerten" Zahncremes.
So what?
Wirklich unabhängige und nach aktuellem wissenschaftlichem Stand durchgeführte herstellerunabhängige Studien zu den o.g. Nano-HA existieren nach Literaturlage nicht - lediglich einige "in vitro (Labor) Studien".
Ein Produkt aus dieser Produktgruppe wurde auch bereits wieder vom Markt genommen. Gründe??? unbekannt!

Gerade auch den Kollegen empfehle ich die aktuelle Veröffentlichung aus der Kons/ Giessen von Prof. Klimek:

"...Resümee
Keine der hier beschriebenen Studien wurde in einer anerkannten wissenschaftlichen zahnmedizinischen Zeitschrift publiziert, in keiner der Studien wurde das Produkt des Herstellers untersucht. Nach heute üblichen Kriterien ist die wissenschaftliche Beweiskraft der vorliegenden Studien ungenügend, da die Studiendesigns nicht dem in der Kariologie lange etablierten methodischen Standard entsprechen.
Neben einer Vielzahl von Aspekten, auf die hier nicht näher eingegangen werden kann, besteht ein wesentliches methodisches Problem allein schon darin, dass in keiner der beschriebenen Studien ein zyklisches De- und Remineralisationsmodell gewählt wurde..."
zm 100, Nr. 7, 01.04.2010, Seite 60-64

Hier der Link zum Online-Artikel:
http://www.zm-online.de/m5a.htm?/zm/7_10/pages2/zmed3.htm

Nach Lektüre dieses Artikels sollten die empfehlenden zahnärztlichen Kollegen freundlicherweise Ihre uneingeschränkten Empfehlungen für diese Produktgruppe überdenken.
Verbrauchern/ Patienten empfehle ich grundsätzlich nicht vorbehaltlos und unkritisch den Werbeaussagen der Zahnpflegeprodukteindustrie zu glauben.
Zahnschmelz kann leider nicht "nachwachsen".
Defekte können nicht ad integrum "ausheilen".
---Science fiction----
Beam me up Scotty,
Amüsierte Grüsse
Koch

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Zahnarzt JÖRG KOCH



vor 2 Jahren

Für den Kollegen Waller noch ein Studienliteraturverzeichnis zum Download hier:
http://www.zm-online.de/m1a.htm?www3.kzbv.de/zmdown.nsf/DDown/31.03.201016:37:08?OpenDocument

Mfg,
Koch

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Praxis für Zahngesundheit Gerlach



vor 2 Jahren

Den Artikel in der ZM habe ich auch gelesen.

Mein Fazit : es macht nicht immer Sinn, auf jeden fahrenden Zug aufzuspringen.

In 2-3 Jahren gibt es vielleicht genauere Studien, bis dahin halte ich mich mit Empfehlungen für Zahnpflegeprodukte aus diesem Bereich zurück.

Für mich ist entscheidender, DAS geputzt wird, nicht mit WAS geputzt wird. Der Flouridgehalt sollte stimmen, der Rest passt dann schon.

Fröhliches Putzen, Ingo Gerlach

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PRAXISKLINIK JUNGFRAUENTHAL Facharzt MKG-Chirurgie Dr. Jür



vor 2 Jahren

Eigene Erfahrungen sollten nicht als Leitlinie einer Empfehlung sein.Ob Sie dieses neue Produkt bei sich anwenden lassen hängt von Ihnen persönlich ab. Sprechen Sie mit Ihrembehandelnden Zahnarzt darüber.
MfG

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Zahnarzt JÖRG KOCH



vor 2 Jahren

100% d`accord, Kollege Gerlach!
So sehe ich es auch.

Eigentlich wünschen sich doch (fast) alle die eine (möglichst preisgünstige) Tablette, die alle Krankheiten mit einer Dosis heilt...

Gefunden hat sie bislang keiner...
Schauen wir, was die Zukunft bringt.
Gruss
Koch

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Hat jemand der Herren/Damen Zahnärzte sich mal über diese Ausführungen hier Gedanken gemacht? http://www.youtube.com/watch?v=bzoP-UMmqXY&feature=player_embedded Ich werde keine Fluoridzahncreme mehr anrühren!

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Ergänzung des Patienten

Hallo BENUTZER! Bevor Sie Fluor und Fluorid und Rattengift durcheinanderbringen, bitte ignorieren Sie dieses pseudowissenschaftliche und antiamerikanische Propaganda "Filmchen" auf Youtube. In diesem merkwürdigen Globalisierungsgegner- Interview geht alles völlig durcheinander, es geht in erster Linie um Politik/ Propaganda, nicht um Medizin! Es steht ausser Frage, dass man theoretisch bei völlig ausgewogener Ernährung (die kaum ein Mensch täglich zu sich nimmt) ohne jegliche externe Zufuhr mit Fluoriden auskommen würde, sofern wir täglich eine perfekte Mundhygiene und Zahnpflege durchführen würden (auch das leisten nur sehr wenige Menschen). "Ein sauberer Zahn wird selten krank"! Ausserdem müsste unsere Ernährung dann a uch weitgehend zuckerfrei sein (Speisen UND Getränke!). Auch das gibt es nur in sehr wenigen Familien. Ich sehe täglich Kinder in meiner Praxis. Trotz zahlreicher Angebote, findet sich nahezu wöchentlich ein Kind mit desolatem Gebiss, fast jeder Zahn mit Karies befallen oder bereits zerstört. Eben diese Kinder und ihre Eltern benötigen Ernährungsberatung, Verzicht auf zuckerhaltige Getränke und weitgehenden Verzicht auf säurehaltige Fruchtsäfte und Teemischgetränke, bessere Mundhygiene, professionelle Zahnreinigung, Fissurversiegelungen an noch intakten Zähnen und eben zusätzliche Fluoridzufuhr, um das Kariesrisiko zu senken. Die grundsätzliche Fluoridierung von Trinkwasser wie z.B. in den USA lehne ich ab. Die Fluoridierung mit D-Fluoretten ist maximal bis zum 3. Geburtstag sinnvoll. Die lokale Fluoridierung mit fluoridhaltiger Zahncreme und Fluoridgels hingegen senkt das Kariesrisiko beträchtlich. Dazu gibt es hinreichend wissenschaftliche Studien aus aller Welt. Fluorid ist als Spurenelement für den menschlichen Körper essentiell wichtig. Fluoridmangelernährung führt zu Mangelerscheinungen. Wie bei vielen Dingen gilt es andererseits, Überdosierung zu vermeiden! Die allgemeinen Regeln zur altersgemässen Dosierung sind allen Zahnärzten bekannt und sind auch für medizinische Laien im Internet abrufbar. Auskunft erteilt auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, die Arbeitsgemeinschaften für Jugendzahlpflege bei den Gesundheitsämtern sowie die Verbraucherzentralen und natürlich alle Ärzte und Zahnärzte. Fluorid ist als Spurenelement in Seefisch, Eiern , schwarzem Tee, Getreide, Mineralwässern und vielen anderen Lebensmitteln enthalten. Die Aufnahme von Fluorid mit der täglichen NAhrung ist somit faktisch nicht vermeidbar! Insofern gequierlter Unsinn, der in diesem Youtube Film unter dme Deckmantel "Gesundheit" als politische antiamerikanische Propaganda verbreitet wird. Ich traue Ihnen durchaus zu, dass Sie sich sehr kritisch mit diesem anonymen Beitrag in Youtube auseinandersetzen und erkennen werden, dass es sich tatsächlich um Nonsense handelt. Viele Grüsse Koch

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Ergänzung des Patienten

Auf den Zug aufzuspringen mag sinnvoll sein, oder nicht. Allerdings nützt bei einem Patienten die ganze Putzerei nicht viel, wenn er bereits von Natur aus mit Schmelzdefekten/butterweichem Schmelz ausgestattet ist. Da er viel weniger resistent gegen Säureangriffe ist als andere Vergleichgsgruppen, kämpft er da gegen Windmühlen. Er wird auf jeden Fall Karies bekommen. Die Neigung zu Karies bzw. der Zustand des Zahnschmelzes ist auch genetisch bedingt. D.h. im Prinzip kann er den Zahnverfall nur einige Jahre hinausschieben - und dann gnade ihm der Zahnarzt, wenn er Kassenpatient ist... Was ich damit sagen will... Fluor allein ist auch nicht das Allheilmittel und in hohen Dosen ist es auch jeden Fall gesundheitsschädlich, nicht zuletzt für den Zahnschmelz. Daher frage ich mich schon, warum die Zahnmedizin immer noch in den Kinderschuhen steckt... ich meine jeder Zahnarzt verordnet doch heute immer noch elmex gelee. Das gab es meines Wissens nach schon in den 70ern - und seitdem will sich nichts verändert haben? Ein Zahn besteht doch nicht nur aus Fluor, lach... wäre ja schön, wenn es so einfach wäre... einfach mal kurz elmex gelee benutzt... Deshalb finde ich auch neue Produkte haben eine Chance verdient. Nach jahrelangem elmex-Konsum, (Erfolgsergebnis immer noch weicher Zahnschmelz) versuche ich jetzt mal etwas anderes... schaden kann es ja wenigstens nicht und helfen wird es wohl genauso gut wie elmex.

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Ergänzung des Patienten

Hallo Allegra, sie verrühren in Ihrem Beitrag einiges. JA- es gibt angeborene Schmelzbildungsstörungen in verschiedenen Ausprägungen (teilweise fehlender Zahnschmelz, nur dünne Schmelzschicht bis hin zum komplett fehlenden Schmelzüberzug. - für die weitere Recherche: der Fachbegriff heisst "Amelogenesis imperfecta". Bei solchen Zähnen sollte eine recht frühe Überkronung im Sinne einer "Schutzkrone" im jungen Erwachsenenalter vorgenommen werden. Nun sind aber Fälle komplett fehlenden Zahnschmelzes ein absolute Rarität, die gewiss nicht jeder Zahnarzt in seinem Berufsleben sieht. Butterweichen Zahnschmelz, den sie anführen gibt es nicht, entweder es ist eine harte Schmelzschicht vorhanden oder eben nicht. Butterweich kann nur massiv kariös zerstörte Zahnsubstanz sein (Dentin oder Schmelz). Dass ein Mensch mit Schmelzbildungsstörungen in jedem Fall an Karies erkranken wird, würde ich ebenso in das Reich der Legenden verweisen. "Ein sauberer Zahn wird selten krank". Karies ist eine multifaktorielle Infektionskrankheit. Sofern die Keimzahl der kariesauslösenden Bakterien gering ist (gute Mundhygiene), die Nahrung ausgewogen (nur geringer Konsum von zucker-/ säurehaltigen Lebensmitteln - Eistee, Limonaden, Säfte),und das Immunsystem fit, dann hat Karies kaum eine Chance. Karies wird nicht vererbt! Die Erstinfektion mit den auslösenden Bakterien erfolgt über Speichelübertragung (i.d.R. von Mutter, Vater, Tante, Oma etc. an das Neugeborene). Aber ich denke, diese Erläuterungen sprengen hier völlig den Rahmen der Diskussion - bei Interesse finden sie zahlreiche Webseiten, auf denen entsprechende Informationen gut aufbereitet dargestellt werden. Fluorid - das gibt es schon immer auf der Erde, richtig! Es gibt so zahlreiche anerkannte Studien, die die Wirksamkeit in der Kariesvorbeugung belegen, dass es eben auch heute noch empfohlen wird. So einfach ist das. Einfach mal kurz benutz - tja- da haben Sie völlig recht, das bringt gar nichts... bzw. nicht viel wüsste auch nicht, welcher Zahnarzt Ihnen eine solchen Unsinn empfehlen würde...). Erst recht kann man mit fluoridhaltigen Produkten keine groben "DEFEKTE" reparieren oder "neuen Schmelz" wachsen lassen! Eine Defektreparatur funktioniert bestenfalls bei sehr oberflächlichen und kleinen Entkalkungen (= Initialkaries) über die Remineralisation, unterstützt durch externe Fluoridzufuhr - auch dazu ist reichlich Information im Internet und natürlich in der Fachliteratur verfügbar. Sie kritisieren, dass bei Zahnärzten, die Fluorid empfehlen die Zahnmedizin in den Kinderschuhen steckt. Aber natürlich hat sich seit den Siebzigern viel verändert, z.B. die Rezepturen, denn es gibt ja kein reines Fluoridprodukt/ Medikament. Auch die Dosisempfehlungen haben sich gravierend verändert. Die DOSIS MACHT DAS GIFT - wie bei jedem Medikament. Überdosierung kann schaden, auch das ist unbestritten. Wie Sie aber darauf kommen, Zahnärzte wäre "ewig Gestrige", die sich dem Fortschritt verweigern, das verstehe ich nun gar nicht. Wenn Sie es hören wollen, dann finden sie doch Zahnärzte/ Zahnärztinnen, die Ihnen das sagen, was Sie erwarten (s.o.). Aber ist denn immer das "Fortschritt", was uns die Industriewerbung oder deren Lobby in der Rentnerbravo (Apothekenumschau) pseudowissenschaftlich einzutrichtern versucht? Falls ein Pharmaunternehmen ab morgen in einer massiven TV-und Printmedienkampagne werblich propagieren sollte, dass die neue Löwenzahnhaltige Trinkemulsion vor Karies und Parodontitis lebenslang schützt und Zahnlücken schliesst - ist das dann auch für Sie "Fortschritt", nur weil Sie vielleicht genau das gerne hören möchten? Fordern Sie dafür keine Beweise ein? Ich würde das schon fordern, solange die Beweise für eine Wirksamkeit fehlen, würde ich das neue Produkt keinem Patienten empfehlen. So einfach ist das - und ich denke, es ist fair, die Menschen davor zu bewahren, Geld für wirkungslose Produkte zu verschwenden. Erst wenn wissenschaftlich anerkannte Studien und Langzeitbeobachtungen vorliegen, kann man ein neues Produkt empfehlen. Fluorid ist bewährt - belegt wirksam, die von Ihnen angesprochene Produktgruppe nicht. Grüsse

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Ergänzung des Patienten

Was halten Zahnärzte von den Apacare-Produkten mit Nano-Hydroxalapatit zum Schutz und zur Remineralisation des Zahnschmelzes?

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Ergänzung des Patienten

Dr. S. Gramatzki Berlin Spandau, Ästhetische Zahnheilkunde u



vor 1 Jahr

Herr Prof. Hahn vertreibt zahnmedizinische Produkte seiner Firma Cumdente und oganisiert Fortbildungen inn seinem eigenen Forbildungsinstitut "Dental school".
MfG

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http://www.zwp-online.info/archiv/pub/pim/dz/2011/dz0311/dz311_042_wolff.pdf

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Zahnarzt JÖRG KOCH



vor 7 Monaten

Herr Professor Dr. Rainer Hahn ist Mit-Geschäftsführer jener Firma "CUMDENTE", die neben anderen Produkten die APA Produkte vertreibt.
Ausserdem vertreibt er Printprodukte für Zahnärzte sowie Patientenaufklärungsmaterialien.
Er unterhält in Tübingen ein Fortbildungsinstitut sowie eine (grössere) Privatzahnarztpraxis, die er Klinik nennt.
Zur Einordnung von Person und wissenschaftlicher Tätigkeit sei noch für Insider angemerkt, dass Dr. Hahn durch einen Ruf nach KREMS (Freie Donau-Universität/ Pischl) in Österreich zum Professor wurde.
Ich halte es für problematisch, wenn jemand a) Produkte entwickelt, die er b) mit Gewinnerzielungsabsicht auch selbst vermarktet und dazu c) für den wissenschaftlichen Unterbau sorgt, indem er als Hochschullehrer die wissenschaftlichen Beweise für die eigenen Produkte liefert.
Zahnarzt Wissenschaftler Geschäftsmann
Ein kritische Gemengelage.
Oder?

Grüsse

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Zahnarzt JÖRG KOCH



vor 7 Monaten

Liebe Kollegen Waller und Schmalbruch!

Sie sollten Ihre Meinung revidieren.

Abgesehen vom sehr aggressiven Marketing dieses Produktes (der Hersteller hat u.a. die deutschen ZA-Praxen mit Pröbchen von "BIOREPAIR" regelrecht bombardiert sowie das Prokukt sehr massiv in Funk/TV und Laienmedien sowie Fachpresse beworben)
ist die Studienlage zu "BIOREPAIR" extrem dünn.
Hier z.B. ein Beitrag aus der Zeitschrift Spectator dentistry (02.02.2011) anlässlich der Redebeiträge vom Zahnärztetag Berlin:

"...Aus der Vielzahl der 30-minütigen Vorträge möchte ich drei hervorheben: Prof. Dr. Carolina Ganß sprach über „Erosionen-Prophylaxe und Therapie“ und nahm auch die zurzeit viel umworbenen Zahnpasten unter die Lupe. So ahnten die Kollegen ja schon, dass Produkte wie „BioRepair“ nicht das versprochene Wundermittel sein können. Tatsächlich gibt es wohl kaum Studien über deren Wirksamkeit für den Erosionsschutz.

Da es sich auch um eine nicht fluoridhaltige Zahnpasta handelt, ist der Zahnschmelz, selbst wenn „künstlicher Zahnschmelz“ aufgetragen werden kann, genauso anfällig gegenüber Säureangriffen wie „natürlicher Zahnschmelz“. ..."

Entsprechendes kritisiert die Stiftung Warentest:
"...
Zahnschmelz, der sich selbst repariert. Glattere Zähne die länger strahlen. All dies verspricht das Putzen mit der Zahncreme BioRepair von Dr. Wolff. Die Stiftung Warentest hat die Zahncreme nun einem Schnelltest unterzogen, um herauszufinden, was Wahrheit und was Werbebotschaft ist. Zunächst ernüchternde Worte der Testredaktion: „Biorepair ist nicht die erste Zahncreme, die eine erneute Mineralisation des Zahnschmelzes verspricht.“ Und weiter „Bislang fehlen aber aussagekräftige klinische Studien, die eine Wirksamkeit zweifelsfrei belegen.“ Doch so ganz unwirksam ist die Zahncreme dann wohl doch nicht.
Immerhin konnte per In-Vitro- und auch per In-situ-Untersuchung eine „gewisse Wirksamkeit“ nachgewiesen werden. Doch dann kommt das dicke Ende. Dr. Wolff BioRepair-Zahncreme verzichtet vollständig auf Kariesschutz durch Fluoride. „Diese Wirkung ist in vielen klinischen Studien belegt.“ Hintergrund ist eine ungünstige chemische Zusammensetzung, die auf der Kalziumverbindung Hydroxylapatit basiert. Kommt diese beispielsweise schon in der Tube mit Fluorid zusammen, regieren beide Stoffe zu Kalziumfluorid, welches keinen Schutz vor Karies bietet.

Fazit der Stiftung Warentest: „Zahncremes ohne Fluoride sind im Hinblick auf Kariesprophylaxe nicht geeignet. Das gilt auch für Biorepair..."
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Meine persönliche Meinung:

Gerade wir als "Fachleute/ Zähnärztinnen und Zahnärzte" sollten durch Werbung weniger manipulierbar sein als unsere Patienten und Laien.
Für mich ist es absolut nachvollziehbar, nach der extrem aufwendigen Werbekampagne der Herteller-Firma Dr. Kurt Wolff GmbH immer wieder Begeisterung und Jubel für BIOREPAIR im Internet zu lesen.

Wer hätte nicht gerne ein Produkt, das kleine und grosse Defekte durch zahnidentische Substanzen beim einfachen Zahnbürsten repariert???
Menschlich und verständlich diese Wünsche....

Andererseits sollten alle Kolleginnen und Kollegen einmal intensiv darüber nachdenken, warum eben der gleiche Hersteller die Produktlinie "ALPECIN" vertreibt, und verspricht - Haarausfall druch Coffeinzusatz im Haarshampoo zu stoppen...!

Bitte vergessen Sie nie den klitzkleinen Unterschied zwischen einem "MEDIZINPRODUKT/ ARZNEIMITTEL" und einem "Kosmetikprodukt" wie Zahncreme und Haarshampoo.

Bei letzterem wird nicht selten in der Werbung gelogen, dass sich die Balken biegen.
Und solange nicht unabhängige Studien vorliegen bislang nur Arbeiten aus derFeder von Rimondini und Hannig), die die Wirksamkeit von BIOREPAIR beweisen, solange kann ich als seriöser Zahnarzt dieses Produkt eben nicht empfehlen.
So einfach ist das.

Grüsse


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