Implantat im Oberkiefer


Diese Frage wurde am 2012-02-18 10:31:07 gestellt und bislang von 3 Zahnärzten beantwortet. Die Antworten für diese Frage wurden insgesamt 1 mal bewertet.

5
Antworten
3
Zahnärzte

Hallo, bei mir soll nach einer Wurzelresektion ein Implantat in den Oberkiefer gesetzt werden . Ab welcher Grösse des entfernten Knochens ist das erforderlich ? Wie hoch ist das Abstossungsrisiko bei Calcium-phoshat-ceramik-Füllung ? Mit freundlichen Grüssen

Patientenfrage

Frage aus Zahnarzt Community Hagen

gestellt vor 3 Monaten
letzte Antwort vor 3 Monaten
gelesen 204 mal

Antworten zu Implantat im Oberkiefer

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Dr. Dirk Haubold



vor 3 Monaten

Hallo,
was meinen Sie mit Implantat nach einer WSR? Der Zahn ist doch noch drin? MfG

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Ja, der Zahn ist noch drin ,da es aber um 2 Wurzelspitzen geht, hat mir der Zahnarzt das Implantat empfohlen ! Herzlichen Dank für die schnelle Antwort !

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Ergänzung des Patienten

PRAXISCLINIC JUNGFRAUENTHAL Facharzt MKG-Chirurgie Dr. Jürgen Krohn MSc MSc Master Implantologie M

1 x


vor 3 Monaten

Ohne Lokalbefund und Röntgenbild ist eine fallbezogene Beurteilung nicht seriös: Daher etwas allgemeines zu dem
präimplantologischen Knochendefektverfahren. Es gibt die Technik der Knochenblock-Transplantation oder die Auffüllung des Hohlraumes mit Knochenersatzgranulaten, synthetisch (alloplastisch) hergestellt oder von eiweissfreien Granula tierischen Ursprungs. Beide Komponenten bestehen aus Ca (Calcium) und P (Phosphat). Abstossungsreaktionen sind nicht bekannt. Häufig wird auch eine Mixtur aus eigenen Knochenspänen und genannten Granulaten inclusive einer Membran zur Knochenwiederherstellung verwendet. Nur der Behandler kann vorort die adäquate Methodik mit Ihnen besprechen.
Alles Gute aus Hamburg

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Patient sagt danke

Herzlichen Dank für die Antwort! Mit freundlichen Grüssen

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Ergänzung des Patienten

Dr. Alexander Zill



vor 3 Monaten

Hallöle,

nach Ihrer Beschreibung vermute ich, daß der Kollege den Defekt auffüllen möchte mit einem ERsatzmaterial.

Ich bin nicht unbedingt ein Freund von Resektionen, da es seriös wohl nur selten die Indikation dazu gibt. Wenn diese nur vorgenommen wurde, weil eine Wurzelbehandlung keinen Erfolg hatte und nicht peinlich genau sichergestellt werden kann, daß die Ursache für die Entzündung nicht im Wurzelkanal verblieben ist, dann rate ich dringend vom Ersatzmaterial und einem Auffüllen des Defektes ab.

Darüber hinaus glaube ich auch nicht, daß bei einer vorsichtigen und sorgfältigen Resektion Defekte entstehen, die nur mit ERsatzmaterial aufgefüllt werden können - ich vertraue da gerne auf die Regenerationskraft des Körpers.

Grüße

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