Zahn entzündet - Wurzelbehandlung soll folgen ohne vorherige Antibiotika


Diese Frage wurde am 2012-02-08 07:16:29 gestellt und bislang von 5 Zahnärzten beantwortet.

9
Antworten
5
Zahnärzte

Hallo, ich habe folgendes Problem. Gestern war ich beim Zahnarzt. Er hat geröntgt und gesehen, dass ein Zahn im UK eine Entzündung hat und sich wohl auch schon Eiter gebildet hat. Nun soll eine Wurzelbehandlung folgen. Betäubungen wirken bei mir im UK ohnehin schon schlecht. Ich fragte, ob die Entzündung nicht erst mit Antibiotika behandelt werden sollte. Aber er sagte nein. Hatte schon mal eine wahnsinnig schmerzhafte Wurzelbehandlung und nun große Angst, dass die Betäubung wegen der Entzündung so gut wie gar nicht wirkt.

Patientenfrage

gestellt vor 3 Monaten
letzte Antwort vor 3 Monaten
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Antworten zu Zahn entzündet - Wurzelbehandlung soll folgen ohne vorherige Antibiotika

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Dr. Rainer Ostermaier, TTS Implantologie, Kieferorthopädie



vor 3 Monaten

Hallo,

Ihr Zahnarzt macht alles richtig. Sie haben (wohl) keine Beschwerden, eine Antibiotikagabe vor Wurzelkanalbehandlung wäre hier unangemessen.

Zur Anästhesie: wichtig ist im Uk, eine ausreichende Wirkung abzuwarten und ggf. nachzuspritzen. Dann ist die Behandlung schmerzfrei.
Da der Nerv bereits abgestorben ist, hat der Zahn auch kein "Empfinden" mehr.

Alles Gute aus Bad Griesbach!

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woher wissen Sie, dass der Nerv bereits abgestorben ist. Und: Ich habe zwar keine Schmerzen, "merke" den Zahn aber, wenn ich drauf beiße.

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Ergänzung des Patienten

Dr. Dirk Haubold



vor 3 Monaten

Hallo,
da Sie offenbar keine Beschwerden haben und der Nerv des Zahnes schon abgestorben ist, brauchen Sie kein Antibiotikum und die Behandlung wird trotzdem schmerzfrei möglich sein. MfG

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Patient sagt danke

Dr. Rainer Ostermaier, TTS Implantologie, Kieferorthopädie



vor 3 Monaten

Wenn der Zahn im Röntgenbild eine Entzündung an der Wurzelspitze zeigt, dann ist der Zahnnerv bereits abgestorben.
MfG

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Dr. Alexander Zill



vor 3 Monaten

Hallöle,

ein Antibiotikum ist bei Wurzelkanalbehandlungen nur in Ausnahmefällen nötig. Der erste Schritt besteht immer darin, de Wurzelkanäle zu reinigen und in 90% der Fälle heilt der Zahn damit reizlos aus.

Die von Ihnen geschilderten Beschwerden sind typisch für einen Zahn, dessen Nerv bereits das Zeitliche gesegnet hat.

Grüße

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Sandra Müller-Angstzahnärztin-München



vor 3 Monaten

sie merken das umliegende gewebe, weil die infektion bereits in den kiefer gewandert ist. wenn der zahn noch leben würde und dies kein radiologischer zufallsbefund wäre, dann hätten sie akute starke beschwerden.
eine systemische antibiotikagabe ist nicht erforderlich, mit einer guten anästhesie ist die wurzelbehandlung völlig schmerzfrei durchfürbar. sprechen sie mit ihrem behandler über die angst, dass sie beschwerden während der behandlung befürchten!
alles gute!

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Patient sagt danke

Vielen Dank an alle Zahnärzte für die schnellen Antworten. Bin jetzt wesentlich beruhigter :-)

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Ergänzung des Patienten

Praxis Stransky , Angst-Zahnärzte



vor 3 Monaten

hallo,
ich schliesse mich der meinung meiner kollegen in bezug auf die antibiotikagabe an. vor schmerzen müssen sie sich nicht fürchten, denn in diesem stadium sollten sie überhaupt keine betäubung benötigen.
mfg

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Also darauf würde mich aufgrund diverser schlechter Erfahrungen nicht mehr einlassen. "Der Nerv ist tot" - manchmal weiß das wohl der Nerv nur nicht.

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Ergänzung des Patienten

Praxis Stransky , Angst-Zahnärzte



vor 3 Monaten

:-) ok, in diesem falle sollten sie die betäubung wählen, auch wenn sie nur einen psychologischen aspekt erfüllt. sie sind dann doppelt abgesichert und können die behandlung ganz entspannt geniessen.
viele grüsse

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