Zahnfleischrückgang

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Zahnarzt

Mein Zahnfleisch hat sich zurück gebildet und habe einen Zahn verloren fast alle Zähne Wackeln. Ich wollte ein Zahninplantat er rät mir davon ab weil sich angeblich meine Knochen auch zurückgebildet haben,er möcht mir eine Zahnprotäse machen. Meine Frage: Können sich die Knochen überhaupt zurückbilden und warum? Wenn ich Inplantate haben möchte müßte er alle Zähne entfernen und erst einmal mit dem wiederaufbau des Knochens beginnen die Kosten belaufen sich auf etwar 20000 Euro. Stimmt das? Ist das nicht ein sogenannter Härtefall? Ich bin Ja erst 33 Jahre alt.

Patientenfrage

Frage aus Zahnarzt Community Ober-Ramstadt

gestellt vor 4 Monaten
letzte Antwort vor 4 Monaten
gelesen 172 mal

Antworten zu Zahnfleischrückgang

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Dr. Rainer Ostermaier, TTS Implantologie, Kieferorthopädie



vor 4 Monaten

Hallo Paddy,

ich kann den Zustand Ihres Gebisses nicht beurteilen. Offensichtlich leiden Sie an fortgeschrittener Parodontitis.
Eine herausnehmbare Prothese ist in Ihrem Alter sicher nicht wünschenswert.

Erstes Ziel sollte sein, die Parodontose erfolgreich zu behandeln und für gesunde Mundverhältnisse zu sorgen! Nicht erhaltungswürdige Zähne werden natürlich entfernt.
Dann kann über Zahnersatzmöglichkeiten gesprochen werden, zunächst ggf. ein herausnehmbares Provisorium.
Härtefall hat nichts mit dem Alter zu tun, sondern vielmehr mit dem Einkommen! Und eine Implantatversorgung unterstützt die GKV nur minimal im Sinne der Festzuschussregelung.
Bitte haben Sie hier keine falschen Hoffnungen, im Klartext bedeutet das: mit dem Zuschuss können Sie sich ein schönes Abendessen leisten und so Ihre neuen Zähne ordentlich ausführen.

Mit freundlichen Grüßen aus Bad Griesbach!

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Dr. Dirk Haubold



vor 4 Monaten

Hallo,
es klingt alles sehr plausibel und auch wenn es hart für Sie ist, allein deswegen sind Sie kein Härtefall. Zunächst muss man sehen, ob bzw. welche Zähne man durch eine Parodontitisbehandlung noch retten kann. MfG

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Praxis Stransky , Angst-Zahnärzte



vor 4 Monaten

hallo paddy,

hier können sie sich alles zu ihrer erkrankung durchlesen:
http://www.dgparo.de/content07/patient-parodontitis.html

übrigens gilt zwecks härtefallregelung der beitrag von kollege ostermeier. dem sei nichts mehr hinzuzufügen.
viele grüsse

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Praxis Carmen K. Emmerich



vor 4 Monaten

Hallo,zu Ihrer Frage gibt es viele hätte und könnte - und das nützt Ihnen heute nichts mehr.

Tatsache bleibt, dass durch die Bakterien, die normalerweise durch unterputzte Stelle - sprich unzureichende Mundhygiene kommen - eine "Antwort" des körpereigenen Immunsystems kommt und das Ergebnis all der Kämpfe ist der Knochenabbau.

Tatsache ist aber auch, dass dieser Prozess dann ganz besonders gut mit Implantaten funktioniert und das wären dann rausgeworfene 20000.

Da Sie in so jungen Jahren schon diese Probleme haben würde ich eher dazu raten, einen gentest auf Parodontitis machen zu lassen und zu eruieren, welche Zähne noch erhalten werden können. Mit Behandlung und Pflege werden sie wieder fest. Dann eine Teleskoparbeit über alle Restzähne - damit ist Ihnen besser und preiswerter geholfen. Manchmal ist auch eine Protäse besser als jeder Ersatz und problemloser.

Das ist zwar für Sie alles hart, aber kein Härtefall. Sie müssen sich um sich kümmern und Ihre Zähne - spätestzens jetzt!

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