Schmerzen nach Wurzelbehandlung/Lymphknotenschmerz

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Zahnarzt

Hallo, vor 4 bis 5 Monaten sind bei mir Schmerzen insbesondere im Bereich unterer und oberer Backenzahn/Lymphknoten Hals/Kiefergelenk/Ohr (jeweils rechte Seite) aufgetreten. Zunächst wurde wurde von Ärzteseite und mir vermutet, dass die Symptome von einer Erkältung herrühren (Nebenhöhle war zu). Nachdem die Erkältung weg war, die Schmerzen jedoch blieben (vor allem nachts in Ruhephase), bin ich zum Zahnarzt gegangen, da ich im Backenzahnbereich schon etwas ältere Kronen habe. Der Zahnarzt hat vor 2 1/2 Monaten ein Röntgenbild erstellt und sagte mir alles o.k.. Bin daraufhin mehrfach bei HNO-Ärzten, Hausarzt (Blutuntersuchung), Physio und zum MRT (Kopf) gegangen. Alle sagten: finden nichts. Bin daraufhin vor knapp 2 Wochen (schon etwas verzweifelt) erneut zum Zahnarzt. Diesmal wurde ein deutlicher Defekt unter der Krone von Backenzahn unten rechts festgestellt, die Krone runtergemacht und eine Wurzelhehandlung (mit moderner Längenmessung) durchgeführt und provisorisch verschlossen. Die Schmerzen blieben bzw. wurden eher stärker (auch Kopfweh). Bin daher nach einer einer Woche erneut zum Zahnarzt. Wurde festgestellt, dass wohl noch Leben drin sei, daher nochmalige Wurzelbehandlung erfolgt. Die Schmerzen blieben bzw. wurden nachts (!) noch stärker - auch Ohr/Schläfe/Lymphknoten Hals. Daher wenige Tage später (vorgestern) ein drittes Mal Wurzelbehandlung, Spülen, Medikament, prov. Verschließen. Zahnarzt sagt, sieht gut aus, Nervenkanäle gut einsehbar. Zusätzlich Antibiotikum verschrieben, das ich seither einnehme. Doch die Schmerzen insbesondere nachts sind weiterhin da, Schmerzmittel helfen nicht wirklich bzw. mehr darf ich nicht in höherer Dosis nehmen. Schlaf kaum möglich. Wäre dankbar für Hinweise, was zu tun ist und ob es auch sein kann, dass Schmerzen noch lange anhalten, obwohl Ursache beseitigt ist. Würde mich auch interessieren, ob die Schmerzen in umliegenden Bereichen (insbesondere Ohr und Lymphknoten Hals, aber manchmal auch Zungenspitze) gesichert durch den Zahndefekt hervorgerufen wurden oder ob eventuell noch andere Ursachen reinspielen könnten. Ist der Schmerz am Lymphknoten Hals (pulsiert in Nacht manchmal) typisch in Verbindung mit Zahnschmerz? Hinweis: hab auch 2 Kronen im oberen Backenzahnbereich rechts, wohin der gefühlte Schmerz ebenfalls ausstrahlt. Zahnarzt sagt, hier keine Auffälligkeiten.

Patientenfrage

Frage aus Zahnarzt Community Stuttgart

gestellt vor 4 Monaten
letzte Antwort vor 4 Monaten
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Antworten zu Schmerzen nach Wurzelbehandlung/Lymphknotenschmerz

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Zahnarzt Holger Christmann



vor 4 Monaten

Hallo,
auch wenn ich Ihre Verzweiflung verstehen kann: im Forum kommen Sie nicht weiter! Niemand hier kann Sie untersuchen, somit ist das blankes Rätselraten und Spekulation.

Es bleibt nur, mit Geduld und Konsequenz eine nach der anderen möglichen Ursache abzuarbeiten; überkronte Zähne sind unter solchen Bedingungen immer verdächtig, weil bei krankhaften Prozessen, die sich innerhalb des Zahnes abspielen, fast jede Untersuchung an ihre Grenzen stößt. Leider gibt es auch manchmal mehrere Ursachen. Unter Umständen müsste ein Kieferchirurg zu Rate gezogen werden. Sind die Lymphknoten beidseitig geschwollen?

Gute Besserung trotz allem

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Dr. Dirk Haubold



vor 4 Monaten

Hallo,
ob die Ursache nur der Zahn ist oder auch noch anderes in Betracht kommt, lässt sich aus der Ferne leider nicht ergründen. MfG

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Zahnärzte-Team für Ästhetische Zahnmedizin, Ulrich Waller und Elisabeth M. Sommer - Angstzahnärzt



vor 4 Monaten

hallo fred,

von hier aus kann man in diesem fall nur ´sehr allgemein´ spekulieren.
ausstrahlungen und schmerzen in ohr, hals, lymphknoten (körperhälfteneinseitig) sind befunde, die stark für eine dentale ursache sprechen (können).
dass eine mehrfache wurzelbehandlung (wenn auch noch nicht abgeschlossen) diesen einen zahn nicht (zumindest merklich) beruhigt, ist eher ungewöhnlich. möglicherweise/wahrscheinlich(?) ist (noch) ein anderer zahn an der ganzen misere beteiligt. eine detaillierte überprüfung (vitalitätstests, belastungs-/kopftests, röntgen usw.), aller (seiten-)zähne der betroffenen gesichtshälfte sollte hier eigentlich weiterführen. zu berücksichtigen ist dabei, dass der untersuchungsbefund aber durch das jetzt eingesetzte antibiotikum verschleiert werden kann (weil dieses das eigentliche entzündungsgeschehen abklingen läßt, auch wenn es die ursache nicht therapiert, und so die eigentliche herddiagnostik erschwert).

ich denke, eine umfassende und peniple zahnärztliche untersuchung sollte der erste weg sein. viel deutet zumindest auf ein dentales geschehen hin.

alles gute aus münchen!
mit freundlichen grüssen
ulrich waller


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