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Zahnarzt
Hallo! Mir ist heute auf ein Implantat (mit Sinuslift) eine Krone (SKM lt. Heil- u. Kostenplan: sollte Edelmetall mit Keramik sein) aufgesetzt worden. Es ist der 6. Backenzahn oben rechts. Bisher ist der Behandlungsverlauf super problemlos abgelaufen und Implantat (07/2011) und Sinuslift (03/2011) sind vom MGK hervorragend gemacht worden. Aber jetzt sitz ich hier am Mittwochnachmittag und bin totunglücklich. 1. Die Betäubung ist jetzt raus und ich habe einen ziehenden Schmerz im Bereich über dem Implantat bis kurz unter das Auge. Nicht dauerhaft, sondern wenn ich z.B. die Lippen zusammenpresse. Kann das noch von der Spritze (außen) kommen? Ich kenne solche Schmerzen an der Stelle nicht. Oder ist die Krone unpassend? 2. Außerdem kann ich den Rand der Krone (schwarz) sehen. ca. 1-2 mm. Ist das normal? 3. Was mir noch sehr am Herzen liegt, ist die Tatsache, dass die Krone wie die hängende Glocke einer Kirche aussieht. Oben recht schmal und nach unten hin (zur Kaufläche) wird sie immer breiter. Diese Optik liegt auch daran, dass leider etwas Knochensubstanz fehlt (Außenseite Kiefer über der Krone) und somit eine leichte Delle nach "Innen" vorhanden ist. Geht das optisch mit der Krone nicht anders, bzw. kann man die Krone oben nicht dicker gestalten? Sieht nämlich so furchtbar aus und nicht wie ein eingegliedeter Zahn. 4. Die Krone ist auch sichtbar zur Wange hin breiter als die Nachbarzähne. Kann man das noch korrigieren? Würde auch evtl. etwas "Pkt. 3" lösen. Zur Zungenseite ist sie auch etwas breiter, damit könnte ich aber leben. Ich habe nächste Woche Freitag einen Krontrolltermin bei meinem (übrigens sehr netten) Zahnarzt und werde ihn auf jeden Fall befragen, möchte aber auch gerne Ihre Meinungen dazu hören. Vielen lieben Dank! Gruß Anne
Patientenfrage
Frage aus Zahnarzt Community Bad Oldesloe
gestellt vor 4 Monaten
letzte Antwort vor 4 Monaten
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- taggs: Einheilzeit Implantat
- Zahnkrone
Antworten zu Krone auf Implantat
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Dr. Dirk Haubold
Hallo,
Sie sollten mit Ihrem Zahnarzt über alles reden, aus der Ferne kann man das nicht abschätzen. MfG
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Zahnarzt Holger Christmann
Hallo Anne,
so wie Sie das schildern, würde ich Ihre Beschwerden tatsächlich als Folge des Einstichs der Spritze sehen, das kann ein kleiner Bluterguss sein, der dann allerdings auch ein paar Tage braucht, um zu verschwinden. Weshalb war denn überhaupt eine Spritze nötig?
zu 2) ob der Rand unter das Zahnfleisch gelegt werden kann, ist abhängig von der Position des Implantats, dazu müssten Sie Ihren Zahnarzt befragen. Ebenso hängt der Durchmesser der Krone im zahnfleischnahen Bereich vom Durchmesser des Implantats ab. Würde man hier die Krone zu dick machen, würde sich früher oder später das Zahnfleisch als Reizantwort zurück ziehen, damit wäre der sichtbare Rand noch auffälliger. Die Dicke und wangenseitige Gestaltung der Krone an sich hängt von der Größe der Lücke und der "Flucht" mit den Nachbarzähnen ab, das sollte angepasst werden (können).
Schöne Grüße
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Vielen Dank für Ihre Meinungen. Heute wurde vorab noch eine seitliche Füllung im Zahn davor (der 5.) gewechselt, da dort (von meinem vorherigen ZA) vor 1 Jahr nur eine Zementfüllung gemacht wurde. Die sollte erst ersetzt werden. Warum dafür gespritzt wurde, weiß ich ehrlich auch nicht. Ich war der Ansicht, dass es für die Krone notwendig sei. Das Implantat (Straumann) ist recht groß. Falls es weiterhilft: Im Pass steht= Lot: AM708; Länge SLACtive/SLA: 12; Mein Kieferchrg. meinte damals, dass man damit einen Elefanten anbinden könnte ;-) Weiß nun aber nicht, ob das auch den Durchmesser betrifft. Ich habe auch eben nach dem Essen festgestellt, dass ich mit der Zahnseide und der Zwischenraumbürste nicht nur sehr leicht zwischen die Zähne kommen (voller Essensreste"), sondern leider auch unter die Krone. Legt sich da das Zahnfleisch evtl. noch an den Rand? Zudem hört sich die Krone beim Klopfen irgendwie hohl an? Oder liegt das an der Kompositfüllung? STL: RN; FDI 16
auf diese Rückfrage antwortenDr. Max Rosenkranz
Am besten reden sie mit ihrem Zahnarzt über ihre Sorgen. Ein unglücklicher Patient ist auch für den Behandler (insbesondere bei einer so aufwändigen Behandlung)nicht zufriedenstellend. Gerade bei Implantaten muß man allerdings manchmal mit Kompromissen leben (können). Auch wenn häufig entwas anderes versprochen wird. Vieleicht kann der zuständige Zahntechniker dazukommen. Der kann ihnen genau sagen, was möglich ist und wo es Grenzen gibt.
Viel Glück!
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Dr. Max Rosenkranz
Hat der mkg chirurg denn auch einen testelefanten oder ist ersatzweise eine seiner helferinnen ähnlich konfiguriert - zum ausprobieren? ;-)
Ich würde 2-3 wochen abwarten, sehen wie sich alles entwickelt und was dann nach dieser Eingewöhnungsphase an Zweifeln übrig bleibt mit Ihrem Zahnarzt (s.o.) besprechen.
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Kurze Zwischeninfo und neue Frage: Ich habe meinem ZA meine Sorgen telefonisch mitgeteilt, d.h. seiner Empfangsdame. Sie meinte, dass er sich das am nä. Freitag ansehen könne Kontrolltermin) und wir dann sehen, ob man was verändern kann. Früher haben die keinen Termin frei. Jetzt kann ich aber nicht auf der Seite kauen, ohne dass sich "Unmengen" an Speiseresten in Höhe Zahnfleisch und unter der Krone sammeln und sich zudem bei jedem Aufbiss ein großer Druck auf die davorliegenden Zähne aufbaut. Fühlt sich an, als ob die ganze Zahnleiste zusammengeschoben wird und wird von Mahlzeit zu Mahlzeit schlimmer. Ich bin lfd. am putzen und mit der Zwischenraumbürste am hantieren. Den Druck versuche ich damit zu verbessern, dass ich mit dem Fingernagel zw. die Krone und den Nachbarzähnen gehe. Sollte ich besser schon morgen zum ZA gehen, oder kann da nichts kaputt gehen? Lockert sich die Krone? Seit gestern (Samstag) habe ich ununterbrochen leichte Kopfschmerzen - kann das von dem Druck/Aufbiss kommen? Wenn es nicht eilt, dann würde ich bis Freitag aushalten. Notfalls mit Tabletten. Zudem: Ich war am Freitag wg. einer anderen Sache (evtl. Extr. eines WZ) wieder bei meinem MKG und habe ihn gefragt, ob er weiß, was man sonst noch an der Optik der Krone machen könne. Er meinte, dass 1. die Krone deutlich bauchiger sein müsste - könne man nachbessern 2. der Abstand Höhe Zahnfleisch zum 5er viel zu groß sei - dto. 3. er mir anbietet, dass er nach Korrektur der Krone mit Gewebe aus dem Gaumen das Zahnfleisch außen unterfüttern kann, damit der Abschluss zur Krone verbessert wird. Können Sie mir zu dieser Methode auch etwas sagen und wird das häufiger gemacht? Vielen Dank noch mal für Ihre Antworten! LG Anne
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