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Welches Inlay würden Sie empfehlen?

Inlays sind Einlagenfüllungen, die es in unterschiedlichen Ausführungen z.B. aus Gold, Kunststoff oder Keramik, gibt. Sie stellen eine Alternative zu Füllungen aus Amalgam, Zement oder Kunststoffen dar. Doch wann würden Sie ein Inlay empfehlen? Und würden Sie Gold, Keramik oder Kunststoff empfehlen?
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Kommentare:

Der Einsatz von Inlays hat sich mit Aufkommen hochwertiger Kompositematerialien verringert, da direkte Einlagefüllungen substanzschonend und stabilisierend sind. Bei Allergikern machen möglicherweise Hochgold- oder Keramikinlays Sinn. Ansonsten folgt - sofern eine Kompositefüllung nicht mehr möglich ist - meist ein Onlay oder eine Teilkrone, die sich ästhetisch und substanzschonend auch aus Keramik fertigen lassen, sofern Gold nicht gewünscht ist (Ästhetik).

Dr. Heiko Ehlers

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Dies ist völlig abhängig von der jeweiligen Indikation, Größe und auch vom Kauverhalten des Patienten. Man kann hier keine generelle Empfehlung aussprechen.

Zahnarztpraxis Plaumann

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Wenn die Ästhetik keine übergeordnete Rolle spielt, sind Goldinlays bei kleinen Defekten im Backenzahnbereich Mittel der Wahl. Im Prämolarenbereich (kleine Backenzähne) sind geklebte Restaurationen mit Keramik und Kunststoff möglich, große Defekte sollten eher mit Keramik versorgt werden, da Keramik stabiler ist.

Dr. Alexander Zill

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Soll es wirklich ein Inlay werden ist das keramische das Mittel der Wahl. Gold ist nur noch bei kritischer Trockenlegung indiziert (approximal tiefer Defekt). Ansonsten stehe ich zu den Ansichten des Kollegen Zwanzig: Die konsequent korrekte Anwendung der Komposittechnologie mit absoluter Trockenlegung (Kofferdam), Dreiphasenbonding, Schichtung unter Beruecksichtigung des Cramping-Factors bei Verwendung eines optimalen Matritzensystems stellt auf jeden Fall eine kostenguenstigere aber ebenso erfolgreiche Alternative dar, die mMn. selbst Keramikinlays aus der Liga der CAD/CAM (CEREC) sogar uebertreffen kann.

Zahnarzt Alexander Schulze

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nur Gold oder Keramik

Dr. Beatrix Lenz, Ästhetische Zahnmedizin u. Laserbeh. - Dr. Beatrix Lenz - Angstzahnärztin

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wie bei allem gibt es jeweils vor- und nachteile. unsere erste wahl ist eindeutig das keramikinlay

Spezialistenpraxis-Hamburg Dr. Ghaussy, Dr. Heidle und Dr. Abed

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Keramikinlays sind den Goldinlays in Sachen Ästhetik und minimalinvasiver Vorgehensweise überlegen, jedoch gleichzietig auch sehr techniksensitiv. Das adhäsive Befestigen erfordert Erfahrung und ist schwieriger als das "konventionelle" Befestigen von Goldinlays. Kontraindikation bei Keramikinlays, nämlich Bruxismus sollte unbedingt berücksichtigt werden

Zahnarztpraxis Dr. med. dent. P. Pourmaafi

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Keramikinlays stellen den "Goldstandard" dar,wenn Sie richtig eingearbeitet werden. Doch bei Knirschern greife ich gerne wieder auf Gold zurück,gerade im Bereich der Molaren. MfG

Christian Radu / Hansepraxis

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Keramikinlays sind sicher aus den Praxen nicht mehr wegzudenken, weil sie den Wunsch des Patienten nach weisser Ästhetik voll erfüllen. Ich sehe aber leider viel zu viele Probleme und enttäuschte Patienten, da vor dem Einsetzen des Inlays keine richtige Indikation gestellt (Präparations- und Restaurationsrichtlinien missachtet!), unsauber verklebt (kein Kofferdam!!!!!) und funktionelle Probleme ausser Acht gelassen wurden (unbehandelte Knirscher sollten nicht vollkeramisch versorgt werden!!). Eine mit Liebe gemachte Kompositfüllung stellt heute in meiner Behandlung das Mittel der Wahl dar; ein Zeitansatz von bis zu einer Stunde keine Seltenheit. Gold ist in meiner Behandlung, ausser im Teleskopbereich, kein Thema. Ich bin der Meinung, dass ein moderner Kompositwerkstoff, der wirklich gut verabeitet wird, dem Keramikinlay ebenbürtig ist, so dass ich persönlich fast keine Indikation mehr für ein Inlay sehe. Es kann noch substanzschonender und effizienter gearbeitet werden und auch ästhetisch, stehen solche Restaurationen in nichts hinter her.

Dr. Kai Zwanzig

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Keramikinalys sind sowohl in der ästhetik, biokompatibilität und zahnsubstanzschonung unschlagbar. die goldinlayvariante ist in meinen augen weitestegehend abgelöst und bietet nur in wenigen fällen die alternative zum keramikinlay.

Sandra Müller-Angstzahnärztin-München

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ein inlay machte rst ab einer gewissen größe des defektes sinn, da alle materialien mindestgrößen erfordern. wenn ein inlay sinnvoll ist, dann empfehle ich in der regel keramikinlays, da mit ihnen mehr gesunde zahnsubstanz erhalten werden kann als mit gold. nur in ausnahmefällen ist gold noch nicht zu ersetzen.

Dr. Alexander Hartmann

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Ein sorgfältig adhäsiv befestigtes Keramikinlay ist schwer zu toppen.

Privatpraxis Dr. Christoph Huhn

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