Oralophobie (Zahnbehandlungsphobie) ist eine psychische Erkrankung und deshalb durch Narkose nicht heilbar - auch wenn dies immer wieder von psychologisch nicht ausgebildeten Zahnärzten behauptet wird.
Schon 1984 wurden nämlich von dem Wissenschaftler Berggren Studien veröffentlicht, die nachweisen, dass nur 30% der in Narkose behandelten Patienten sich im weiteren Verlauf einer regelmäßigen Zahnbehandlung unterzogen, d.h. eine dauerhafte Angstfreiheit in 2/3 der Fälle nicht erreicht werden konnte. Folgestudien bestätigten diese Ergebnisse!
Obwohl der Angstabbau durch das Anti-Angst-Training in den meisten Fällen gelingt, gibt es natürlich Situationen, in denen eine Narkose durchaus indiziert sein kann und deshalb auch angewandt wird.
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Prof. Dr. Norbert Linden über Schwerpunkte, Spezialgebiete und Lieblingsdisziplinen in der Zahnmedizin