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Artikel zu: Zahnkorrektur | Veneer, Verblend- und Porzellanschale

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Ist ein Defekt im Frontzahnbereich relativ groß und eine Vollkeramikkrone würde ein „Zuviel“ an gesunder Zahnsubstanz zum Opfer fallen bzw. eine Kompositfüllung - aller Wahrscheinlichkeit nach - ein unschönes ästhetisches Zahngesamtbild erzeugen, kommen Verblend- bzw. Porzellanschalen – kurz: Veneers – zum Einsatz.



Diese 0,4 bis 0,8 Millimeter dicken keramischen Schalen werden anhand eines abgenommen Abdruckes des vorhandenen Zahnbildes passgenau und farblich individuell angefertigt.

Bevor die Porzellanschalen auf den betroffenen Frontzahnbereich via Adhäsiv-Technik (ein spezielles Klebeverfahren) aufgebracht werden können, muss der behandelnde Zahnmediziner die zu bearbeitenden Region vorbereiten.

Hierzu wird zunächst die Zahnschneidekante (auch: Inzisialkante) um circa 1,5 bis 2 Millimeter gekürzt und parallel dazu auf der nach vorne gewandten Zahnseite die Schicht um 0,3 bis 0,7 Millimeter abgetragen.

Der Eindruck sollte hier nicht Täuschen: Diese Verfahrensweise ist eine - die Zahnsubstanz betreffend - minimale Abtragung.

Von den so präparierten Frontzähnen wird nun in der Folge ein Abdruck genommen, der als exakte Vorlage für die Herstellung der Veneers in einem zahntechnischen Labor dient.

Für die nahezu perfekte Anpassung an das umgebende Zahnbild, werden die passgenauen Veneers abschließend, wie im Text bereits erwähnt, von Spezialisten bemalt (auch: individualisiert).

Verfärbungen und Ablagerungen von Belägen (Bakterien) haben durch die Oberflächenglasur keine Chance aufzutreten.



In aller kürze zusammengefasst sind Veneers vor allem aufgrund ihrer ästhetischen Qualität im Laufe der letzten Jahre immer beliebter geworden. Dass die Porzellanschalen darüber hinaus eine sehr lange Haltbarkeit besitzen und eine äußerst substanzschonende Versorgung darstellen fördert diesen Trend umso mehr.

Das einzige Detail, was dieser zahnmedizinischen Individualversorgung zum Nachteil gereicht, ist der Kostenfaktor, da die Verwendung von Veneers wesentlich kostenintensiver als eine Behandlung mit Komposites ist.


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Artikel erstellt von: Zahnarzt Dr. Babak Sabahi

10555 Berlin
Alt-Moabit 82

gelistet in: Zahnarzt Berlin
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