Artikel zu: Medizin | Halistosis – erschwerte Gespräche ?
(Dieser Zahnarzt-Artikel wurde 68 mal gelesen)Schlechter Atem oder Mundgeruch (Halitosis) ist nach wie vor ein Thema, über das Menschen nicht gerne reden möchten. Halitosis selber bei sich festzustellen ist relativ schwierig. Freunde und Bekannte sprechen die Betroffenen aus Scham an einem Tabu-Thema zu rütteln oftmals nicht an. Daraus entsteht natürlich ein komplexes Dilemma: Betroffene wissen nicht das sie betroffen sind, weil die, die es wissen aus gesellschaftlichen Gründen schweigen. Die Betroffenen haben in der Folge keine Gelegenheit, die Zahl der Wissenden zu verkleinern bzw. aufzulösen, indem sie die richtigen Maßnahmen ergreifen. Ein Teufelskreis.
Umso bemerkenswerter die statistischen Zahlen: Mehr als 30 Prozent der Menschen haben temporären, und ganze acht Prozent sogar chronischen Mundgeruch.
Und eine weitere statistisch belegte Zahl lässt Aufhorchen: Weit über 90 Prozent der festgestellten Ursachen in diesen Fällen liegen nicht - wie im Allgemeinen häufig gemutmaßt wird - an Magenproblemen, sondern haben ihre Ursache in Mund-/Rachenraum.
Welche Ursachen gibt es?
Bekanntestes Beispiel bei der Ernährung ist sicherlich der Knoblauch. Auch andere Nahrungsmittel wie Zwiebeln, Alkohol, Kaffee, Käse und auch Genussmittel wie Taba haben diesen Effekt. In diesem Fall handelt es sich jedoch eher um schlechten Atem als Mundgeruch. Diese harmlosen Auswirkungen durch Konsumgüter kann ein jeder sofort durch bestimmte Umstellungen der Gewohnheiten reduzieren. Achtung: Auch beim Fasten kommen diese Effekte zum Tragen.
In der größten Anzahl der Fälle sind Bakterien für die Entstehung der Halitosis verantwortlich. Diese Bakterien finden sich vor allem auf Zungenbelägen. Die bakterielle Besiedlung der Zunge kann man in den meisten Fällen durch die Verwendung eines so genannten Zungenschabers merklich reduzieren. Auch bei zahnmedizinischen Erkrankungen wie Gingivitis (Zahnfleischentzündungen) und Paradontitis, wird durch Bakterien die Halitose verursacht. In diesen Fällen ist - bereits im Vorfeld - eine professionelle zahnmedizinische Behandlung angeraten.
Die Xerostomie, oder auch Mundtrockenheit kann die Halitosis fördern. Häufig Medikamente die Ursache einer zu geringen Speichelproduktion.
In diesen Fällen kann durch entgegenwirkende Medikamente oder auch spezifische Nahrungsprodukte der Speichelfluss erhöht, und somit die Halitosis eingedämmt werden.
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Artikel erstellt von: Zahnarzt Dr. Babak Sabahi
10555 BerlinAlt-Moabit 82
gelistet in: Zahnarzt Berlin
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