Eine wichtige Voraussetzung für den Ersatz verloren gegangener Zähne durch Zahnimplantate ist ein entzündungsfreies Gebiss. Deshalb müssen kariöse Zähne, Zahnbett- und Zahnfleischerkrankungen zuerst behandelt werden. Know-how, die langjährige Erfahrung speziell im Bereich der Implantologie, die Häufigkeit der Eingriffe durch die tägliche praktische Beschäftigung mit der Thematik sowie die heute zur Verfügung stehende Generation von Hightech-Materialien lassen jede Operation zu einem Routineeingriff werden. Narkose Ohne Angst und ohne Schmerzen: Schonende Anästhesieverfahren Neben der herkömmlichen örtlichen Betäubung gibt es heute in der Implantologie besonders schonende Anästhesieverfahren. Sie sind sicher und kaum spürbar. Die Patienten können sich leichter entspannen – so wird Stress vermieden und die Genesung beschleunigt. Bevorzugt werden die Eingriffe in der sogenannten total intravenösen Anästhesie (TIVA) durchgeführt, gegenüber der herkömmlichen Vollnarkose hat diese Narkose viele Vorteile. Die Behandlung erfolgt im schmerzfreien Schlaf, der präzise dosiert werden kann. Nach der Operation sind sie in der Regel sofort ansprechbar und weitgehend schmerzfrei. Die Nachbehandlung Nach einem operativen Eingriff hilft Ihnen eine entsprechenden Betreuung schnell zu genesen. Die praxiseigenen Prophylaxe-Abteilungen geben Ihnen wertvolle Tipps zur sinnvollen Pflege. Der beste Zeitpunkt für die Implantation: Da der Zahnverlust meist mit akuten oder chronischen Entzündungen des Zahnbettes einhergeht, vergehen in der Regel zwischen der Entfernung des Zahnes und der Implantation etwa sechs bis zwölf Wochen. Ein früherer Zeitpunkt könnte die Einheilung des Zahnimplantates gefährden und zu einem Verlust führen. Unter bestimmten Voraussetzungen lassen sich Implantate aber auch sofort nach dem Entfernen eines Zahnes setzen, z.B. wenn der Zahn durch einen Unfall verloren geht. Bei dieser „Sofortimplantation“ wird die künstliche Wurzel in das bestehende Zahnfach eingesetzt. So bleibt der Zahnfleischverlauf erhalten und der Knochenabbau wird verhindert. Wenn einzelne Zähne fehlen: Fehlt ein Front- oder Seitenzahn, kann er durch eine implantatgetragene Zahnkrone ersetzt werden. Eine Brücke ist dann nicht mehr erforderlich. Dadurch bleiben gesunde Nachbarzähne erhalten. Wenn mehrere Zähne fehlen: Das Gleiche gilt, wenn in einer Zahnreihe eine größere Lücke – die sogenannte Schaltlücke entstanden ist. Hier schaffen Implantate wieder eine sichere Verankerung und verhindern das Abschleifen völlig gesunder Zähne. Fehlen Zähne am Ende einer Zahnreihe – die sogenannte Freiendsituation , ist eine festsitzende Brücke nicht mehr möglich. Kein benachbarter Zahn kann mehr als Verankerung dienen. Durch Implantate wird die bestehende Zahnreihe wieder sicher und langfristig komplettiert. Wenn alle Zähne fehlen: Bisher war mit zunehmendem Alter bei vielen Patienten ein vollständiges Gebiss erforderlich. Diese herausnehmbaren Zahnprothesen schränken die Lebensqualität erheblich ein. Häufig sitzen sie nicht gut und da sie im Oberkiefer den Gaumen abdecken, ist das Geschmacksempfinden beeinträchtigt. Bei längerem Tragen kommt es zu fortschreitendem Abbau des Kieferknochens mit zunehmender Beweglichkeit der Prothesen. Wiederkehrende Druckstellen und Beschwerden sind die Folge. Implantatgetragener, festsitzender Zahnersatz verbessert nicht nur die Kaufunktion, die Aussprache und das Aussehen, er bietet zusätzlich einen hohen Tragekomfort. Sie können problemlos wieder von einem Apfel abbeißen. Die Kosten pro Implantat Die Kosten einer Implantat-Versorgung hängen von dem Schwierigkeitsgrad des Eingriffs und der Zahl der Implantate ab. Der Preis von einzelnen Oberkiefer- Frontzahnimplantaten bei anspruchsvoller Ästhetik und erforderlichem Kieferaufbau unterscheidet sich natürlich deutlich von dem Preis eines Implantates, das unproblematisch gleichzeitig mit weiteren Implantaten zur Befestigung einer Unterkiefer- Prothese eingesetzt wird. In der Regel sind darin neben der Implantation (einschließlich aller Materialkosten) auch Diagnostikleistungen wie Röntgen und das Honorar des Zahnarztes enthalten. Kosten für spezielle Anästhesieverfahren entstehen zusätzlich. Hinzu kommen Kosten in etwa der gleichen Höhe für die Versorgung der künstlichen Zahnwurzel mit Zahnersatz ( Krone, Brücke, Prothese ). Die gesetzlichen Krankenkassen erstatten die Implantat- Versorgung in der Regel nicht. Ein Festzuschuß wird für die Prothetik jedoch gewährt. Private Versicherungen übernehmen meist einen Großteil der Kosten im Rahmen der abgeschlossenen Tarife. In jedem Fall bekommen Sie vor Beginn der Behandlung einen detaillierten Kostenvoranschlag. Die Vorteile von Implantaten auf einen Blick: Hochwertige Zahnnachbildungen, die in Form, Brillanz und Transparenz Ihren echten Zähnen in nichts nachstehen Gesunde Nachbarzähne werden geschützt und stabilisiert. Ihre Biss- und Kaufähigkeit wird bis zu 100 % wiederhergestellt. Schreckensvisionen, wie Kieferknochenschwund oder ein Absinken der Kieferhöhle, gehören der Vergangenheit an. Aussprache und Geschmackssinn werden durch Implantate positiv beeinflusst. Höherer Tragekomfort durch Implantate auch bei Prothesenträgern ist gegeben: Prothesen, die durch Mundtrockenheit, Würge reiz, einen zu flachen Kieferknochen etc. im Einzelfall nicht halten, werden mit Hilfe von Implantaten stabilisiert. Druckstellen werden minimiert. Im Oberkiefer können Prothesen ohne Gaumenplatte hergestellt werden. Durch das Setzen von Implantaten kann auch beim Tragen von Prothesen ein Absinken des Kieferknochens vermieden werden.

Dr. Christian Hieronymus Fried über Schwerpunkte, Spezialgebiete und Lieblingsdisziplinen in der Zahnmedizin