Bei Kindern und Jugendlichen treten traumatische Verletzungen der Zähne immer häufiger auf, im Milch-und Wechselgebiß ebenso, wie im bleibenden Gebiß. Zu diesem Zuwachs tragen Verkehrsunfälle (vor allem Fahrradstürze und Stürze mit Inlinern bei). Aber auch die steigende Beliebtheit von Kampfsportarten und gewalttätige Auseinandersetzungen in der Freizeit, aber auch in der Schule, tragen dazu bei, dass das dentale Trauma recht häufig vorkommt. Dies können häufig sehr komplexe Verletzungen sein, da meist neben dem Zahn auch das Zahnfleisch und der Knochen beteiligt ist. Von entscheidender Bedeutung für die Prognose des verletzten Zahnes ist die Kompetenz des Zahnarztes. Eine schnelle Therapie, eine präzise Diagnostik und Therapie sind ausschlaggebend für die Rettung des Zahnes.

Prof. Dr. Norbert Linden über Schwerpunkte, Spezialgebiete und Lieblingsdisziplinen in der Zahnmedizin