Lange Zeit war ich als Riegenführer im Schwimmen tätig und unterrichtete dort 6 - 12 Jährige Kinder. Dabei lernte ich einiges über das Verhalten von Kindern und ihre Sprache. Kinder haben einen sehr kleinen Wortschatz den sie langsam erweitern müssen. Deshalb beobachten Kinder erst einmal die Eltern und wenden sich mit der Zeit immer mehr anderen Kndern zu. Ihre Reaktion beeinflusst mehr das Verhalten der Kinder als das was Sie sagen. Wie kann man nun als Zahnarzt mit Kindern sprechen, wenn die Umgebung schon so ist, dass Sie als Eltern schon nicht gern hingehen und Ihr Kind dies auch spürt? Als Zahnärztin gebe ich den Kindern erst einmal Zeit um aufzutauen. Kinder fremdeln und das nicht nur in unserer Praxis sondern auch im alltag. Außerdem benötigt jedes Kind zeit um sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. (Auch wenn Sie Freunde und Bekannte besuchen hängt erst einmal das Kind an Ihnen) Erwarten Sie nicht, dass das Kind sich in der Zahnarztpraxis anders verhällt. Das Kind kennt kennt den Zahnarztbesuch erst einmal als neutral (Weder gefährlich noch gut). Wenn das Kind dann auftaut, dann geht das Kind auch auf den Zahnarzt zu. Bis es so weit ist braucht das Kind schon einmal eine halbe Std. Dann kann der Arzt aber auch mit dem Kind sprechen. ich verwende dazu eine Bildhafte sprache. (Bagger = Rosenborer) Diese Wörter versteht ein Kind kleines Kind. Wird das Kind älter führe ich langsam auch die neuen technischen Begriffe ein. Wenn Sie Ihr Kind in dieser Phase unterstützen wollen, so bereiten Sei das Kind nicht allzu viel auf den Besuch vor. Es ist nichts anderes wie in die Schule gehen. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt selbst durch die Behandlung führen. Es lohnt sich. Andrea Stümpfig

Dr. Christian Hieronymus Fried über Schwerpunkte, Spezialgebiete und Lieblingsdisziplinen in der Zahnmedizin